14.05.2026 Freitag Aktuell

Stellungnahme der Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg zum CDU-Beitrag in „Freitag aktuell“

Die Fraktion der Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg zeigt sich irritiert über Inhalt und Stil des CDU-Beitrags „Bei der Wahl des Gemeindevorstandes bahnt sich eine handfeste Frechheit an“ im „Freitag aktuell“ vom 8. Mai 2026. „Wir hatten angenommen, dass der Wahlkampf inzwischen beendet ist und bei allen Fraktionen nun der Wille im Vordergrund steht, konstruktiv und sachlich zum Wohl der Gemeinde zusammenzuarbeiten“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Kuzel.

Die Bezeichnung eines demokratischen Abstimmungsergebnisses als „handfeste Frechheit“, „verzerrtes Wahlergebnis“ oder „Missachtung des Wählerwillens“ bewertet Florian Grün, Fraktionsmitglied der Initiative, als problematisch. Demokratie bedeute auch, Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren, selbst wenn diese nicht den eigenen Erwartungen entsprechen. Zudem habe auch die CDU in der Vergangenheit politische Mehrheiten genutzt, um Entscheidungen in ihrem Sinne zu gestalten.

Kuzel verweist darauf, dass die CDU bei der Kommunalwahl rund 30 Prozent der Stimmen erhalten habe und damit das formulierte Ziel einer Mehrheit für die Bürgermeisterin nicht erreicht worden sei. Eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler habe sich für andere Parteien und Gruppierungen entschieden. Vor diesem Hintergrund sei es aus Sicht der Initiative nachvollziehbar, dass wichtige Positionen innerhalb der Gemeinde – darunter der Vorsitz der Gemeindevertretung, Ausschussvorsitze, das Amt des Ersten Beigeordneten sowie das Bürgermeisteramt – nicht ausschließlich von der CDU besetzt werden.

Abschließend appelliert die Initiative an alle Fraktionen, die kommende Zusammenarbeit in der Gemeindevertretung sachlich und respektvoll zu gestalten. Ziel müsse es sein, gemeinsam um die besten Lösungen zu ringen, dafür Mehrheiten zu suchen und demokratische Entscheidungen anzuerkennen. Das Wohl der Gemeinde sollte dabei stets im Mittelpunkt stehen.

14.05.2026 Freitag Aktuell

Initiative stellt in der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung am 24. April 2026 erste Weichen für die neue Wahlperiode

Die Fraktion der Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg ist erfolgreich in die neue Wahlperiode gestartet. Die Fraktionsmitglieder Silvia Feuerbaum, Elke Michel, Paul Fischer, Thomas Kuzel und Florian Grün hatten sich gemeinsam mit ihrem Vorsitzenden Armin Klab intensiv auf die erste Sitzung der Gemeindevertretung vorbereitet. Im Vorfeld fanden zudem Gespräche mit allen anderen Fraktionen statt, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu finden.

Bereits in der konstituierenden Sitzung konnten wichtige Entscheidungen im Sinne der Initiative getroffen werden. So wurde die Zahl der Mitglieder des Gemeindevorstands durch eine Änderung der Hauptsatzung von neun auf sechs reduziert. 

Die 3 Ausschüsse (Haupt- und Finanzausschuss, Umwelt- und Bauausschuss sowie Sozialausschuss) werden weiterhin mit jeweils sieben Mitgliedern besetzt. Thomas Kuzel wurde zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung gewählt. Darüber hinaus entsendet die Gemeinde Ottmar Schäfer (Initiative) in die Verbandsversammlung des Müllabfuhrzweckverbands; Stellvertreter ist Florian Grün. Ulrich Fischer (Initiative) wurde zudem als stellvertretendes Mitglied der Verbandskammer des Regionalverbands FrankfurtRheinMain benannt.

Auch die Zukunft des Bürgerhauses war Thema der Sitzung. Die Gemeindevertretung beauftragte auf gemeinsamen Antrag von Initiative, SPD und Freien Demokraten den Gemeindevorstand erneut damit, Aufwand und Kosten verschiedener 
Lösungsvarianten zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen die geplante Bürgerbefragung unterstützen.

Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung wird am 18. Mai um 20 Uhr im Sitzungssaal des Bürgerhauses stattfinden. Im Mittelpunkt der Sitzung der Gemeindevertretung wird die Wahl der Beigeordneten im Gemeindevorstand stehen. 

Bereits zuvor werden sich der Sozialausschuss (18.30 Uhr), der Umwelt- und Bauausschuss (19 Uhr) sowie der Haupt- und Finanzausschuss (19.30 Uhr) konstituieren. Die Ausschüsse werden sich hauptsächlich mit der Wahl des jeweiligen Vorsitzes sowie der Stellvertretung befassen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an den öffentlichen Sitzungen teilzunehmen

Die Fraktion der Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg (v.l.n.r):
Elke Michel, Thomas Kuzel, Armin Klab, Florian Grün,Silvia Feuerbaum, Paul Fische


 12.03.2026 Freitag Aktuell 

Haushaltsrede der Initiative 2026 


Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
sehr geehrte Damen und Herren der Gemeindevertretung,
liebe Bürgerinnen und Bürger,


die Gemeinde Großkrotzenburg steht – insbesondere mit Blick auf das Haushaltsjahr 2026 – vor großen und anspruchsvollen Herausforderungen. Eine pauschale Ablehnung des Haushaltes, ohne nachvollziehbare Begründungen oder konkrete Vorschläge zur Verbesserung vorzulegen, halten wir nicht für verantwortungsvoll. Aus diesem Grund hat die Initiative mehrere sachliche und konstruktive Anträge eingebracht, die den Haushalt 2026 aus unserer Sicht genehmigungsfähig machen können.

Mit Bedauern mussten wir jedoch feststellen, dass nicht alle dieser Anträge im Haupt- und Finanzausschuss Zustimmung fanden. Das ist umso bedauerlicher, als es uns nicht um parteipolitische Positionierungen geht, sondern um das Wohl unserer Gemeinde, um das Miteinander und um das Allgemeinwohl aller Bürgerinnen und Bürger von Großkrotzenburg.

Wir machen Politik für Großkrotzenburg, nicht für Parteiinteressen.

Schauen wir uns einige Eckpunkte unseres Haushaltes an.

Die Gemeinde hat allein im Ergebnishaushalt einen Fehlbetrag von mehr als 7 Millionen €.

Zur Verdeutlichung: Der Ergebnishaushalt ist der Haushaltsteil, von dem die Gemeinde das ganze Jahr über ihre Ausgaben tätigt so ähnlich wie bei einem privaten Haushalt. Das sind die Einnahmen, die jedes Jahr zur Verfügung stehen. Und in unserem Haushalt fehlen mehr als 7 Millionen €.

Um trotzdem all die vielen Wünsche der Verwaltung und anderer Parteien umsetzen zu können, muss die Gemeinde Geld als Kredit aufnehmen. Zieht man den Betrag aus unseren Rücklagen ab, bleibt immer noch ein Defizit von 3,677 Millionen € übrig, die wir zusätzlich zu unseren bestehenden Schulden neu aufnehmen müssen. Wir haben alleine in unserem Haushalt eine Verpflichtungsermächtigung über 12,3 Millionen €. D.h. wir verpflichten uns 12,3 Millionen € im Jahr 2027 und in den folgenden Jahren auszugeben. Unsere Zinsaufwendungen steigen von 100.000 € im Jahr 2024 auf 812.000 € im Jahr 2029 ohne Aufnahme weiterer Kredite. Das ist eine Verachtfachung alleine an Zinsausgaben. Dieser Betrag muss komplett aus dem Ergebnishaushalt finanziert werden und kann somit nicht für andere Maßnahmen, die dringend erforderlich sind, ausgegeben werden. Im jetzigen Haushalt sind zwar keine Steuer- oder Gebührenerhöhungen vorgesehen, wen wundert es, wir haben ja ein Wahljahr. Aber im Haushaltssicherungskonzept d.h. das Konzept, das wir unserer Aufsichtsbehörde mitschicken, um nachzuweisen, dass wir zukünftig unseren Haushalt wieder ausgleichen können, beinhaltet genau diese Maßnahmen.

  • Erhöhung der Grundsteuer


  • Erhöhung der Gewerbesteuer


  • Erhöhung der Kindergartengebühren


In dem gesamten Haushaltssicherungskonzept wird nur von Erhöhungen gesprochen, aber keine Einsparungen aufgezeigt. Das finden wir fahrlässig und erwarten hier ein deutliches Umdenken. Lassen Sie uns daher im Folgenden auf unsere wichtigsten Anträge eingehen.

  1. Bürgerbus – Zustimmung nur, wenn Kontrolle gewährleistet ist


Wir haben beantragt, den Ansatz von 30.000 € mit einem Sperrvermerk zu versehen. Die Freigabe soll erst erfolgen, wenn:

  • ein vollständiger Businessplan vorgelegt wird und wie versprochen
  • ein entsprechender Verein gegründet wurde.

Dieser Antrag wurde im Haupt- und Finanzausschuss bereits unterstützt. Wir bitten auch heute um Ihre Zustimmung.

 2. Antrag: Verschrottung der alten Container am Strandbad

Die alten Container für die Ferienspiele befinden sich in einem untragbaren Zustand. Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Verwaltung bereits aktiv geworden ist und eine Lösung mit einem lokalen Unternehmen gefunden hat. Damit ist unser Antrag erledigt.

3. Antrag: Einführung von KI in der Gemeindeverwaltung

Auch hier erwarten wir, dass die eingeplanten 25.000 € im Haushalt 2027 erst nach Vorlage eines tragfähigen Konzeptes und konkreter Angebote durch den HFA freigegeben werden.

4. Sicherheitsdienst – 324.000 € Steuergeld ohne Nutzen

Dieser Antrag stellt einen unserer wichtigsten Punkte dar. Wir haben der Bürgermeisterin unsere Bereitschaft signalisiert, den Haushalt trotz gewisser Bedenken zu unterstützen, sofern sie in dieser Angelegenheit Zugeständnisse macht. Leider wurde unsere ausgestreckte Hand nicht angenommen.
Sollte sich an dieser Situation nichts ändern, werden wir dem Haushalt nicht zustimmen. Im Haushalt 2026 sind 324.000 € allein für den Sicherheitsdienst vorgesehen.

In den letzten 4 Jahren wurden bereits über 1 Mio. € für den Sicherheitsdienst ausgegeben!!

Wir halten diese Maßnahme – als freiwillige Leistung der Gemeinde – weder für erforderlich noch für sinnvoll.

  • Sie bringt den Bürgerinnen und Bürgern keinen Mehrwert,


  • sie bringt auch den Bewohnern der Unterkunft keinen Mehrwert,


  • und sie bindet erhebliche Finanzmittel, die wir an anderer Stelle dringend benötigen. 


Diese 324.000 € wären besser aufgehoben in:


  • der Kinderbetreuung,


  • dem Brandschutz,


  • der Vereinsförderung


  • in unserer Jugendarbeit 

      und anderen Aufgaben von zentraler Bedeutung.

Leider wurde dieser Antrag – erneut – von denselben Parteien abgelehnt, die gleichzeitig Erhöhungen von Kindergarten-Gebühren, Grundsteuer und anderen Abgaben fordern.

Wir sagen klar: Dieses Geld ist in der Kinderbetreuung, im Brandschutz, in der Vereinsförderung und in der Jugendarbeit besser aufgehoben.

So sieht falsche Prioritätensetzung aus. So sieht Politik gegen die Bürger aus.

5. Kinderspielbereich am Strandbad – ein Schandfleck, der bleiben soll?

Der alte Bereich des Kinderplanschbeckens ist eine Zumutung und stellt eine Unfallgefahr dar. Wir wollten ihn entfernen lassen, damit der neue Betreiber endlich investieren kann.

Doch eine Mehrheit im HFA sagte nein!
Ein Nein zu einem sauberen Strandbad.
Ein Nein zu einem modernen Spielbereich.
Ein Nein zu einer schnellen Lösung.

Das ist keine Sachpolitik – das ist Realitätsverweigerung.

Das Strandbad ist eines unserer wertvollsten Güter. Wir haben einem Betreiber zugesagt, modernisieren zu wollen – dann müssen wir auch dazu stehen. Wenn der neue Betreiber Geld verdient, erhöhen sich auch unsere Einnahmen.

6. Antrag: Begrenzung der Telefonkosten (bis 30.000 €)

Wir wollen die drastisch angestiegenen Telefonkosten zunächst nur bis 30.000 € freigeben. Alle darüberhinausgehenden Kosten sollen erst nach Vorlage einer detaillierten Kostenaufstellung und Begründung durch den Haupt- und Finanzausschuss genehmigt werden.

Thema Bürgerhaus und geplante Bürgerbefragung

Unsere Haltung ist klar:

Die aktuelle Haushaltslage lässt weder eine eigenständige Sanierung noch einen eigenständigen Betrieb des Bürgerhauses zu. Die geforderte Informationsbroschüre für die Bürgerbefragung liegt bis heute nicht vor. Für diese Befragung sollen 15.000 € eingestellt werden – Gelder, die aus unserer Sicht verschwendet sind.

Wir haben bereits erlebt, wie Bürgerentscheidungen ignoriert wurden: Vor fünf Jahren forderten über 1.400 Bürger Vergleichszahlen – und nichts geschah.

Deshalb fordern wir:
Setzen wir uns fraktionsübergreifend an einen Tisch.
Nicht Parteipolitik, sondern Sacharbeit im Interesse der Gemeinde muss im Vordergrund stehen.

Die Fragen lauten:

  • Was können wir uns leisten?


  • Was brauchen wir?

 

  • Und wie setzen wir es um?


Thema Feuerwehrhaus, Bauhof und Wertstoffhof Die vorliegende Grobschätzung von 7,5 Millionen € hat sich als nicht belastbar erwiesen. Wir wissen:

  • der Bauhof


  • der Wertstoffhof müssen verlagert werden.


  • Erst danach kann die Feuerwehr zukunftssicher geplant werden.


Und das kostet Geld! Und ist im derzeitigen Konzept nicht berücksichtigt.

Wirtschaftliche und sparsame Haushaltsführung.

Das schreibt uns die HGO vor.

Hier steht.


Gemeinden sind nach HGO verpflichtet, wirtschaftlich und sparsam zu handeln. Das bedeutet bei größeren Projekten:

  • vorherige Prüfung der finanziellen Tragfähigkeit, wurde nicht gemacht!


  • Vergleich von Alternativen („Wirtschaftlichkeitsuntersuchung“), wurde nicht gemacht


  • Vermeidung unnötiger Kosten, wurde nicht gemacht.


Es ist aus unserer Sicht unverantwortlich, Summen in den Haushalt einzustellen, ohne vorher eine belastbare Planung und Kostenschätzung auf Basis fachlicher Bewertungen vorzulegen, wie es die HGO vorschreibt.

Wir erinnern daran: Die Feuerwehr hat bereits 2020 ihre Defizite klar benannt – doch nichts wurde umgesetzt. Unter anderem:

  • kein Schwarz/Weiss-Bereich.


  • keine getrennten Umkleideräume für Männer und Frauen.


  • mehrere Unfallgefahren, welche durch den Hessischen Prüfdienst mehrfach bemängelt wurden, sind bis heute nicht abgestellt.


  • Wo bleibt die Verantwortung als Dienstherrin der Feuerwehr! 

      Für uns ist das bereits Vorsatz!
 
Es wurden Gelder für Übergangslösungen eingesetzt, aber nichts gemacht. Eine bereits durch BGM Bauroth        beauftragte Studie über den erforderlichen Platzbedarf unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorlagen (KPlan) wurde jahrelang verzögert und erst nach 4 Jahren dem Gemeindevorstand vorgestellt und dann, weil zu teuer, durch Laien neu ausgearbeitet. Dieses Ergebnis haben wir in der HFA Sitzung gesehen. Eine Katastrophe.
Das darf sich nicht wiederholen.

Wir stehen zu unserer Feuerwehr. Wir erwarten eine zügige, professionelle Planung im Sinne unserer Feuerwehrkameradinnen und -kameraden.

Abschließende Worte

Angesichts der schwierigen Haushaltslage müssen wir verantwortungsvoll handeln.
Wir müssen Kosten sparen, aber nicht auf Kosten der Qualität.

Ein entscheidender Baustein ist die interkommunale Zusammenarbeit, insbesondere mit der Stadt Hanau. Erste Schritte wurden gemacht – aber sie reichen bei weitem nicht aus.

Hier ist die Verwaltung gefordert, allen voran die Bürgermeisterin.

Liebe Theresa:
Packen wir es an.
Stellen wir Gewohnheiten infrage.
Bringen wir neue Ideen auf den Tisch.
Unsere Gemeinde braucht diese Impulse dringender denn je.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

 

12.03.2026 Freitag Aktuell

Initiative fordert weiterhin Transparenz
bei Abgaben

Die Initiative erinnert daran: Unsere Forderung ist nicht vergessen. Wir setzen uns nach wie vor dafür ein, dass die Gemeinde Vergleichszahlen zu den Abgaben – wie Steuern und Gebühren – zwischen der kreisfreien Stadt Hanau und Großkrotzenburg erhebt. Ziel ist es, klar aufzuzeigen, wie sich unser aktuelles Abgabenniveau im Verhältnis zu Hanau darstellt. Bereits im Jahr 2021, nach dem Einzug der Initiative in die Gemeindevertretung, wurde dieser Antrag gestellt – jedoch von den anderen Parteien abgelehnt. Der Grund dafür dürfte auf der Hand liegen: Es soll offenbar vermieden werden, die Kostenstruktur
offenzulegen. Denn deren Darstellung könnte die berechtigte Frage aufwerfen, ob nicht eine engere Zusammenarbeit mit Hanau oder sogar eine Fusion sinnvoll wäre. Eine Interkommunale Zusammenarbeit wird nicht nur vom Landesrechnungshof gefordert, sondern auch vom Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz seit Jahren befürwortet.
Die Initiative strebt eine Fusion nicht an. Sollte sich jedoch herausstellen, dass eine solche Lösung Vorteile für die Bürgerinnen
und Bürger unserer Gemeinde bringen würde, würden wir die Entscheidung den Bürgerinnen und Bürgern überlassen, und
zwar in Form eines nach der Hessischen Gemeindeordnung bindenden Bürgerentscheids.

12.03.2026 Freitag Aktuell

Vorstellung unseres Wahlprogramms

In dieser Woche stellen wir Ihnen die letzten beiden Punkte aus unserem Wahlprogramm ausführlich vor: Bürgerhaus – ein Ort für alle Generationen und Gemeinschaftsunterkunft – verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern.

Das Bürgerhaus als Ort für alle Generationen sichern

Das Bürgerhaus ist ein zentraler Treffpunkt für das gesellschaftliche Leben in Großkrotzenburg – ein Ort, an dem Vereine, Verbände und Familien zusammenkommen. Der Erhalt und die Seite 14 Freitag aktuell - KW 11 13. März 2026 Zukunftssicherung dieses Hauses sind für unsere Gemeinde von großer Bedeutung. In den vergangenen Jahren wurde das Bürgerhaus jedoch zunehmend vernachlässigt. Es fehlten Investitionen in Wartung und Instandhaltung, und auch die Kontrolle der vertraglichen Verpflichtungen des Pächters blieb aus. Erst durch den Einzug unserer Initiative in die Gemeindevertretung kam wieder Bewegung in das Thema. Gemeinsam mit SPD und FDP konnte die Sanierung des Dachs angestoßen und umgesetzt werden – ein wichtiger erster Schritt.

Jetzt geht es darum, das Bürgerhaus dauerhaft zukunftsfähig zu machen. Unser Konzept sieht vor, das Gebäude an einen Pächter zu vergeben, der die notwendigen Investitionen eigenständig trägt und das Bürgerhaus im Rahmen eines Erbbaurechts
betreibt. Das bedeutet: Der Pächter übernimmt das Gebäude für einen längeren Zeitraum, zahlt jedoch für das Grundstück einen
angemessenen jährlichen Erbpachtzins. Die Erfahrung zeigt, dass ein Eigenbetrieb für die Gemeinde langfristig nicht tragfähig
ist. In der Vergangenheit lagen die jährlichen Verluste zwischen 150.000 und 300.000 Euro – ohne notwendige Modernisierungen einzubeziehen. Um das Bürgerhaus auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen, sind Investitionen von rund 4 bis 6 Millionen Euro erforderlich. Diese Summe kann die Gemeinde nicht leisten.
Deshalb setzen wir auf eine partnerschaftliche Lösung mit einem Investor, der bereit ist, in das Bürgerhaus zu investieren und es
im Sinne der Bürger zu betreiben. So bleibt es das, was es immer war – ein lebendiger Ort der Begegnung, des Feierns und des gemeinschaftlichen Lebens in Großkrotzenburg. 

Wir wollen das Bürgerhaus nicht nur erhalten, sondern ihm eine echte Zukunft geben – als Herzstück unseres Zusammenlebens und Zeichen gelebter Gemeinschaft.

Gemeinschaftsunterkunft

Die Initiative setzt sich dafür ein, dass an Stelle der maroden Containeranlage an gleichem Ort eine neue Gemeinschaftsunterkunft in Modulbauweise gebaut wird - das Ganze allerdings mit sehr viel Augenmaß.

Mit einem Dringlichkeitsantrag in der Novembersitzung 2021 der Gemeindevertretung versuchte die Fraktion der Initiative, die
fachliche Betreuung der Flüchtlinge sicherzustellen. Es dauerte dreieinhalb Jahre, bis hier von der Verwaltung Vollzug gemeldet
werden konnte. Unsere Absicht war, mit dieser Maßnahme auch die Kosten für den Sicherheitsdienst zurückzufahren. Klar
ist: Wir sind auch weiterhin für die Beibehaltung des Fachpersonals (Sozialarbeiter, Standortleiter, Hausmeister) zur Betreuung
der Flüchtlinge. Allerdings kann nicht unberücksichtigt bleiben, dass die Betriebskosten für die Gemeinschaftsunterkunft z.Zt. ca. 900.000 – 1.000.000 € betragen, wovon die Gemeinde ca. 600.000 € aufbringen muss. Und dass, obwohl die eigentliche finanzielle Verantwortung bei Bund und Land liegen („Wer bestellt, bezahlt.“),
die jedoch für höchstens 1/3 der Kosten einstehen.

Für uns stellt sich hier die Frage, welche Einsparmöglichkeiten im Rahmen der Betriebskosten sich bieten, um einen höheren
Kostendeckungsgrad zu erreichen. Oberste Priorität hat die Abschaffung des Sicherheitsdienstes, der eine freiwillige Leistung
der Gemeinde und keine Pflichtaufgabe ist. In 2024 wurden ca. 440.000 € (d.h. monatlich 37.000 €) und in 2025 ca. 300.000 €
aufgebracht. Im Haushalt 2026 ist noch ein Betrag im 6-stelligen Bereich für den Sicherheitsdienst vorgesehen, obwohl ab Mitte
2026 mit dem Neubau der Gemeinschaftsunterkunft begonnen werden soll. Unsere Vorstöße zur Reduzierung bzw. Abschaffung
des Sicherheitsdienstes wurden im Parlament regelmäßig mit der Stimmenmehrheit von CDU, Grünen und SPD abgelehnt. Diese
Summen, mittlerweile im Millionenbereich, fehlten und fehlen uns bei anderen Projekten zur Verbesserung der Infrastruktur
oder auch beispielsweise zur Unterstützung unserer Vereine.

Der Neubau der Gemeinschaftsunterkunft, den wir unterstützen, wird die Gemeinde, trotz Zuweisungen und Fördermittel, immer noch genügend Geld kosten. Umso wichtiger ist es, mit den Steuergeldern der Bürger verantwortungsvoll umzugehen, und das heißt für uns: Nur so viel bauen, wie man wirklich braucht und sich auch leisten kann. Alles andere ist in Anbetracht der wirtschaftlichen Lage der Gemeinde finanziell und gesellschaftlich nicht mehr vertretbar.

05.03.2026 Freitag Aktuell

Aktion saubere Gemarkung

Neunzig Bürgerinnen und Bürger folgten dem Aufruf „Unsere Gemeinde soll sauberer werden“. Die Initiative beteiligte sich auch tatkräftigan dieser Aktion. Von der Hexeneiche bis zur Aral-Tankstelle war unser Sammelbereich. Mit Warnwesten, Arbeitshandschuhen, Müllsäcken, einem Greifer und einer Harke bewaffnet wurde alles aufgesammelt, was weder auf die Grünflächen noch an den Straßenrand gehört. Als Dankeschön an diese Aktion gab es bei der Feuerwehr den traditionellen Eintopf und kalte Getränke. Vielen an das Team von Rohe‘s Rost für die Bewirtung.

05.03.2026 Freitag Aktuell

Vorstellung der Kandidaten

Mit der letzten Vorstellungsrunde schließen wir die Präsentation ab. Wir sind der Überzeugung, dass wir Ihnen ein strukturiertes Bild übermitteln konnten. Bitte schenken Sie uns Ihr Vertrauen und wählen Liste 6 !

 Silvia Feuerbaum – Listenplatz 1
Mein Name ist Silvia Feuerbaum, 65 Jahre alt, und lebe, mit kurzer Unterbrechung, in Großkrotzenburg. Ich
bin verheiratet und habe zwei Kinder und drei Enkelkinder. Soziales Engagement ist mir sehr wichtig. Seit 1974 habe ich mich in vielen Bereichen sozial engagiert. Als Mitglied im DLRG mit Wachdiensteinsätzen an den Wochenenden, aktives Mitglied im damaligen Spielmannszug, Elternbeirat in Kindergarten und Schule, Übungsleiterin im Turnverein sowie Mitglied im Helferteam bei der Flüchtlingsbetreuung in 2015. Seit 2021 bin ich ehrenamtliches Mitglied in der Gemeindevertretung, zu Beginn auch im Sozialausschussn vertreten.
Für meine politische Arbeit und für Großkrotzenburg wünsche ich mir:

  • einen respektvollen und ehrlichen Umgang aller Mandatsträger untereinander
  • eine objektive Beurteilung von Anträgen, egal welche Fraktion sie stellt
  • mehr Unterstützung der Vereine
  • schnellere Umsetzung von beschlossenen Anträgen
  • keine Versprechungen sondern Taten

Florian Grün – Listenplatz 6
Ich heiße Florian Grün, bin Familienvater und lebe seit vielen Jahren in Großkrotzenburg. Im Alltag trage ich Verantwortung für Familie, Immobilien, Pflegeangelegenheiten und zahlreiche organisatorische Aufgaben. Probleme auszusitzen liegt mir nicht – ich packe sie an. Meine Motivation für die Kommunalpolitik ist einfach: Ich möchte, dass Entscheidungen in unserer Gemeinde transparent, nachvollziehbar und im Interesse der Bürger getroffen werden. Zu oft werden Themen verschoben, beschönigt oder hinter verschlossenen Türen geregelt. Das halte ich für falsch. Großkrotzenburg braucht eine Politik mit Bodenhaftung – mit klarem Blick auf Infrastruktur, Finanzen und Lebensqualität.
Ich stehe für Sachlichkeit, Ehrlichkeit und den Mut, auch unbequeme Themen offen anzusprechen.

 Kai-Uwe van de Brock-Taeger – Listenplatz 8
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Politik wird nie auf alles die richtige Antwort haben, aber sie sollte ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger haben! Mir fehlt das, was Großkrotzenburg ausgemacht hat. Zum Beispiel war das Strandbad ein Anziehungspunkt für Menschen von nah und fern, und auch die Gastronomie profitierte davon. Es gibt doch Potenzial, Dinge zu verbessern, wie zum Beispiel das Bürgerhaus oder den Main-Radweg mit Gastronomie oder ähnliches. Wir können etwas ändern!

05.03.2026 Freitag Aktuell

Vorstellung unseres Wahlprogramms

In dieser Woche möchten wir Ihnen die nächsten beiden Punkte aus unserem Wahlprogramm ausführlich präsentieren: 

Gemeindewerke – Versorgung der Großkrotzenburger Haushalte und Oberwaldstadion – Neue Chance, klare Schritte.


Gemeindewerke Großkrotzenburg

Seit vielen Jahren sichern die Gemeindewerke zuverlässig die Versorgung der Großkrotzenburger Haushalte mit Fernwärme, Strom, Gas, und Wasser. Die Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg
tritt dafür ein, dass Kundennähe und Versorgungssicherheit auch weiterhin im Mittelpunkt stehen.

Fernwärme
Bis vor wenigen Jahren wurde Fernwärme kostengünstig vom Kraftwerk Staudinger bezogen. Durch den beschlossenen Kohleausstiegm und dem letztendlichen Scheitern einer eigenen kostengünstigen Erzeugung hat sich die Fernwärme in den letzten Jahren massiv verteuert. Das frühere sehr niedrige Preisniveau wird sich kaum wieder erreichen lassen. Der begonnene Bezug
über die Stadtwerke Hanau hat die Situation bereits verbessert, reicht aber noch nicht aus. Deshalb setzen wir uns für eine intensivere Kooperation mit Hanau ein, damit auch Großkrotzenburger
Haushalte von deren günstigeren Preisen profitieren können. Falls dafür eine Ausgliederung der Sparte „Fernwärme“ nötig ist, sollte dies ergebnisoffen geprüft werden.

Strom, Gas und Wasser
Die Märkte in diesen Bereichen werden zunehmend komplexer und die gesetzlichen Anforderungen steigen kontinuierlich. Für ein vergleichsweise kleines Unternehmen wie die Gemeindewerke
wird es immer schwieriger, in diesem Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben und attraktive Angebote für die Bürger zu entwickeln. Zum Wohle der Großkrotzenburgerinnen und Großkrotzenburger
halten wir daher eine deutlich engere Zusammenarbeit mit starken Partnern für sinnvoll. Dabei sollten alle Optionen geprüft werden – von gemeinsamen Projekten bis hin zu Beteiligungen –, um Synergien zu nutzen und die Versorgung langfristig zu sichern.

Neue Chance am Oberwaldstadion

In dieser Woche möchten wir Ihnen einen weiteren zentralen Punkt unseres Wahlprogramms vorstellen: die Entwicklung eines Gewerbegebiets am Oberwaldstadion. Seit Jahren beobachten wir mit Sorge, dass Gewerbetreibende unserer Gemeinde den Rücken kehren. Der Grund ist klar: In Großkrotzenburg fehlen geeignete Flächen für Unternehmen, die expandieren oder sich neu ansiedeln möchten. Gewerbesteuerzahler sehen sich daher gezwungen, aufgrund von Platzmangel in andere Kommunen auszuweichen. Auch das bestehende Gewerbegebiet West konnte bislang nicht in dem Maße weiterentwickelt werden, wie es sich viele Bürgerinnen und Bürger gewünscht hätten. Insbesondere wegen dem TenneT-Umspannwerk sind dort keine Möglichkeiten zur Ansiedlung neuer Firmen und Handwerksbetriebe möglich.
 
Neue Chance am Oberwaldstadion
Nun bietet sich jedoch eine neue Perspektive: Im Bereich des Oberwaldstadion stehen rund 11.000 Quadratmeter Sportgelände zur Verfügung, die derzeit nicht aktiv von der FC Germania 1909 e.V. genutzt werden. Dieses Potenzial sollte geprüft werden, um dort ein neues Gewerbegebiet zu entwickeln. Die Idee wird seit Jahren diskutiert – jetzt ist es an der Zeit, den nächsten Schritt
zu gehen und konkrete Maßnahmen einzuleiten.

Klare Schritte zur Umsetzung
Der erste notwendige Schritt ist die Anpassung des Bebauungsplans sowie des Flächennutzungsplans. Die betreffende Fläche müsste offiziell von einem Sportgelände in ein Gewerbegebiet umgewidmet werden. Im Anschluss kann die Erschließung konkret geplant werden. Selbstverständlich ist uns bewusst, dass damit Investitionen verbunden sind. Hier gibt es verschiedeneMöglichkeiten.

Unser Ziel
Unser Ziel ist es, den örtlichen Gewerbetreibenden Wachstumsperspektiven zu ermöglichen und gleichzeitig neue Unternehmen für Großkrotzenburg zu gewinnen. Eine starke wirtschaftliche Basis sichert Arbeitsplätze, stärkt die Gemeindefinanzen und schafft langfristig Gestaltungsspielräume für wichtige Zukunftsinvestitionen. Großkrotzenburg braucht Entwicklung – und wir als Initiative wollen sie verantwortungsvoll gestalten.


26.02.2026 Freitag Aktuell

Vorstellung der Kandidaten

Auch in dieser Ausgabe geht es mit der Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten weiter. Die Serie soll einen strukturierten Überblick über alle Beteiligten geben und deren Hintergründe transparent darstellen.

Armin Klab – Listenplatz 2
Mein Name ist Armin Klab. Ich bin am 23. März 1950 in Großkrotzenburg geboren. Seit 10. September 1981
bin ich mit der auf der Kandidatenliste der „Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg e.V.“ (Kurzbezeichnung:  Initiative) stehenden Sabine
Klab glücklich verheiratet. Wir haben eine Tochter. 

Bis zu meiner Pensionierung am 31. Dezember 2017 (Ministerialrat i.R.) war ich ab dem 1. August 1980 als Verwaltungsjurist in der Hessischen Landesregierung, unter anderem als Referatsleiter und Justiziar auf den Gebieten des Polizeiverwaltungs-, Ausländer- und Asylrechts sowie des Brand- und  Katastrophenschutzrechts im Hessischen Innenministerium tätig. Nach meinem Eintritt in den Ruhestand habe ich mich vom 1. Januar 2019 bis
zum 31. Dezember 2022 ehrenamtlich als „Sport-Coach“ zur Förderung von Sportangeboten für Geflüchtete engagiert. Als einer der Initiatoren der am 9. Juni 2020 gegründeten lokalen Wählergruppe
„Initiative“ fungiere ich seither als deren Schriftführer. Am 30. April 2021 bin ich zum Vorsitzenden der Gemeindevertretung Großkrotzenburg gewählt worden. Außerdem gehöre ich dem Haupt- und Finanzausschuss und – als der Vertreter des Gemeindeparlaments – der Integrations-Kommission der Gemeinde an, die den (nicht gewählten) Ausländerbeirat ersetzt hat.

In der neuen Wahlperiode werde ich mich dafür einsetzen, dass die durch Änderungen der Hessischen Gemeindeordnung geschaffene Möglichkeit, die Mitspracherechte der Jugendlichen sowie der Seniorinnen und Senioren in Großkrotzenburg erheblich zu stärken, in der Geschäftsordnung der Gemeindevertretung
umgesetzt wird.

Alexander Helfenbein – Listenplatz 15
Mein Name ist Alexander Helfenbein. Ich bin verheiratet, Vater von zwei Kindern und lebe seit drei Jahren in unserer Gemeinde. Unsere Kinder besuchen hier die Schule und die Kita und sind in verschiedenen
Vereinen aktiv. Dadurch erlebe ich unsere Gemeinde täglich aus unterschiedlichen Perspektiven – als Familienvater, als Bürger und als aktiver Teil des Gemeindelebens.
In dieser Zeit habe ich unsere Gemeinde als einen lebenswerten Ort kennengelernt, in dem sich viele Menschen engagieren und Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig fällt mir immer wieder
auf, wie wenig die heutigen digitalen Möglichkeiten tatsächlich genutzt werden. In einer Zeit, in der digitale Medien selbstverständlich zum Alltag gehören, wird an vielen Stellen weiterhin auf papierbasierte Abläufe gesetzt, obwohl diese längst einfacher, schneller und effizienter digital umgesetzt werden könnten. Bei verschiedenen Verwaltungsangelegenheiten zeigt sich, dass
bestehende Prozesse noch stark auf klassische Abläufe ausgerichtet sind. Das ist historisch gewachsen und nachvollziehbar, bietet jedoch Raum für Weiterentwicklung. Durch eine stärkere
Nutzung digitaler Lösungen könnten Abläufe vereinfacht, Bearbeitungszeiten verkürzt und Ressourcen gezielter eingesetzt werden – sei es Arbeitskraft, Zeit oder finanzielle Mittel. Auch unter
dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit liegt hier erkennbares otenzial. Digitale Formulare und klar strukturierte Online-Prozesse könnten den Verwaltungsaufwand deutlich reduzieren und
gleichzeitig den Zugang für Bürgerinnen und Bürger erleichtern. Gerade für Familien und Berufstätige würde dies eine spürbare Entlastung bedeuten. Moderne Verwaltungsstrukturen stehen für Effizienz, Transparenz und eine zeitgemäße Organisation.
Aus diesen Erfahrungen heraus habe ich mich entschieden, mich politisch in einer Partei zu engagieren, die sich ausschließlich denBelangen unserer Gemeinde widmet. Mein Ziel ist es, pragmatische und zukunftsorientgierte Lösungen voranzubringen, die unsere Gemeinde organisatorisch stärken und langfristig entlasten.

Bohumira Fröhlich – Listenplatz 14
Mein Name ist Bohumira Fröhlich, bin 72 Jahre alt, alleinstehend und Rentnerin. Ich bin in Tschechien geboren und aufgewachsen. Mit 29 Jahren bin ich nach Deutschland übergesiedelt. Seit 2009 lebe ich in
Großkrotzenburg. In Deutschland war ich bei führenden internationalen Unternehmen für gewerbliche Immobilien in Frankfurt am Main und Umgebung beschäftigt. Die letzten 15 Jahre war ich an der Verwaltung von Immobilienfonds einer Schweizer Bank in Frankfurt beteiligt. Ich liebe die Natur, klassische Musik, gute Bücher, ausgedehnte Spaziergänge mit meinem Hund u.v.m.
Da ich in letzter Zeit sehr oft die Situation in unserer Gemeinde kritisiert habe, bin ich bei der Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg beigetreten, mit deren Wahlprogramm ich mich voll und ganz identifizieren kann. Ich denke, es ist besser mit anzupacken als zu resignieren und kritisieren. Ich freue mich auf die Herausforderung, unsere Gemeinde zu einem attraktiveren und bezahlbaren
Wohnort für unsere Bürgerinnen und Bürger zu gestalten.

26.02.2026 Freitag Aktuell

Erfolg für einen gemeinsamen Antrag

Nach einem Bericht unserer Jugendpflegerin, Frau Krämer, im Jugendzentrum (JUZ) erkannte die Initiative die Dringlichkeit der Situation und sah sich zum Handeln veranlasst. Unsere Jugendpflegerin wurde vor zwei Jahren eingestellt mit der Zusicherung, dass eine zweite Stelle hinzukommen würde. Diese Stelle wurde auch im Haushalt abgebildet, jedoch erfolgte bisher keine Einstellung. Auf Vorschlag der Fraktionsvorsitzenden S. Feuerbaum kam es deshalb zu einem Dringlichkeitsantrag der
Initiative-Fraktion gemeinsam mit den Krotzenburger Grünen bezüglich der Besetzung der zweiten Jugendpflegerstelle für das
JUZ in der Sitzung der Gemeindevertretung am 20.2.26. Man war sich einig, dass die gemeindliche Jugendarbeit mit dieser Maßnahme auf eine breitere Basis gestellt werden kann, um einen verlässlichen Betrieb, auch im Krankheitsfall oder wegen Urlaubszeiten sicherzustellen. Mit dem Antrag wird der Gemeindevorstand aufgefordert, diese zweite Stelle für das JUZ unverzüglich auszuschreiben und zu besetzen. Erfreulich ist, dass dieser Antrag von allen Fraktionen unterstützt und einstimmig beschlossen wurde. „Wir freuen uns, dass Jugendarbeit in unserer Gemeinde weiterhin einen hohen Stellenwert einnimmt und Priorität genießt. Dieser Beschluss ist auch ein Zeichen der Wertschätzung und Bestätigung der Arbeit der neuen Jugendpflegerin, Frau Krämer“, so die Fraktionsvorsitzende der Initiative, S. Feuerbaum.

26.02.2026 Freitag Aktuell

Bürgerdialog

Die Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einem Bürgerdialog ein. Wir möchten Sie ermutigen, Ihre Fragen, Anliegen und Anregungen rund um alle Gemeindethemen mit uns zu teilen. Ihr Feed back und Ihre Sichtweisen sind für unsere politische Arbeit von großer Bedeutung, denn nur gemeinsam gelingt es uns, bürgernahe Lösungen zu entwickeln. Veranstaltungsdetails:

• Termin: Mittwoch, 4. März 2026, 18:30 Uhr
• Ort: Restaurant „La Casa del Gusto“, Kirchstr. 8

Unter anderem stehen Ihnen an diesem Abend der Stellvertreter der Bürgermeisterin, Ulrich Fischer, der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Armin Klab, die Fraktionsvorsitzende der Initiative, Silvia Feuerbaum, sowie unsere 1. Vorsitzende, Elke Michel, Rede und Antwort. Wir freuen uns auf einen regen, konstruktiven und offenen Dialog mit Ihnen und hoffen auf zahlreiche Teilnahme.
Gestalten Sie mit uns die Zukunft von Großkrotzenburg!

26.02.2026 Freitag Aktuell

Vorstellung unseres Wahlprogramms

In dieser Woche möchten wir Ihnen die nächsten beiden Punkte aus unserem Wahlprogramm ausführlich präsentieren: Neuen Wohnraum fördern – Erschließung eines Neubaugebietes – Nachverdichtung im Ort sowie Posthotel – Bauruine in der „Neuen Mitte“.

Neuen Wohnraum fördern – mit Augenmaß

Der Bedarf an bezahlbarem und passendem Wohnraum ist auch in Großkrotzenburg deutlich spürbar. Familien, ältere Menschen
und Beschäftigte vor Ort stehen zunehmend vor der Frage, wie und wo sie künftig wohnen können. Gleichzeitig sind die verfügbaren Flächen begrenzt und müssen verantwortungsvoll genutzt werden. Die Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg setzt sich daher für eine maßvolle und vorausschauende Wohnraumentwicklung ein. Dazu gehört die Beteiligung an der Planung eines neuen Wohngebietes, sofern diese städtebaulich sinnvoll ist und von Anfang an mitgedacht wird: mit ausreichender Infrastruktur wie Verkehrsanbindung, Kinderbetreuung, Nahversorgung und Grünflächen. Reine Flächenausweisungen ohne Konzept lehnen wir ab. Ebenso wichtig ist die Nachverdichtung im bestehenden Ort, wo
sie verträglich möglich ist. Dazu zählt der Ausbau vorhandener Gebäude, die Nutzung brachliegender Grundstücke und ergänzendes Bauen im Bestand. So kann Wohnraum geschaffen werden, ohne neue Flächen unnötig zu versiegeln.
Unser Anspruch ist klar: Qualität vor Quantität, transparente Planungen und eine Entwicklung, die Großkrotzenburg langfristig
stärkt – sozial, finanziell und städtebaulich.

Die Bauruine in der „Neuen Mitte“ von Großkrotzenburg – ein Mahnmal des Stillstands

Die Initiative wird sich dafür einsetzen, dass alle rechtlichen Mittelausgeschöpft werden, um das Gelände des ehemaligen Posthotels einer Nutzung im Interesse der Gemeinde Großkrotzenburg zuzuführen. In der „Neuen Mitte“ der Gemeinde Großkrotzenburg steht ein Gebäude, das viele lieber nicht mehr ansehen möchten: das ehemalige Hotel mit der früheren Postfiliale. Was einst ein lebendiger Treffpunkt war, ist heute eine Bauruine – und ein Sinnbild für jahrelangen Stillstand. Nach dem Tod des Hotelbetreibers begann der schleichende Verfall. Zunächst schloss die Post ihre Filiale, später wurde das Gebäude zunehmend sich selbst überlassen. Fenster wurden beschädigt, das Erscheinungsbild immer trostloser, die Bausubstanz immer schlechter. Für unsere Gemeinde, in der die „Neue Mitte“ eigentlich ein Aushängeschild sein sollte, ist dieser Zustand nicht mehr hinnehmbar. Ein trauriger Höhepunkt wurde im August 2022 erreicht, als ein Brand den Dachstuhl zerstörte. Die Flammen waren weithin sichtbar. Inzwischen ist bekannt, dass es sich um Brandstiftung gehandelt hat. Seitdem ist das Gebäude nicht nur eine optische Belastung, sondern auch ein Symbol für ungelöste Probleme und verpasste Chancen.
In Artikel 14 Abs. 2 des Grundgesetzes wird folgendes bestimmt „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle
der Allgemeinheit dienen.“ Doch nicht jeder handelt auch danach.
Die Gemeinde steht derzeit weitgehend machtlos da, denn es gibt leider keine wirksamen Möglichkeiten, den Eigentümer zu
einer Sanierung oder zu einem Abriss zu bewegen. Selbst die zwischenzeitlich diskutierte Nutzung des Gebäudes als Flüchtlingsunterkunft kam nicht zustande. Um zumindest für die Zukunft handlungsfähiger zu sein, hat die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 20. Februar 2026 inzwischen eine Vorkaufssatzung beschlossen. Damit hätte sie im Falle eines Verkaufs die Möglichkeit, selbst einzugreifen und Einfluss auf die weitere Entwicklung des Grundstücks zu nehmen. Wann – und ob – dieser Fall eintritt, steht jedoch in den Sternen. Bis dahin bleibt die Ruine ein Mahnmal für die begrenzten Handlungsmöglichkeiten
der Kommune und für einen Zustand, der dem Ortsbild von Großkrotzenburg seit Jahren schadet. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, leider können wir Ihnen aktuell noch keine positiven Nachrichten geben. Seien Sie jedoch versichert: Wir als Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg mbleiben an diesem Thema dran und lassen hier nicht locker.

19.02.2026 Freitag Aktuell

 

 Vorstellung unseres Wahlprogramms

In dieser Woche möchten wir Ihnen die nächsten beiden Punkte aus unserem Wahlprogramm ausführlich präsentieren: Infrastruktur – Glasfaserausbau, Parksituation und Mainuferweg sowie Kinder/Jugendliche und Senioren – mehr Mitbestimmung für Jung und Alt.
 

Infrastruktur 

Sicherer Rad- und Fußweg am Main

Ein großes Thema ist für uns seit Jahren die Sanierung des Rad- und Fußweges am Main. Dieser Weg wird sowohl von Fußgängern als auch von Radfahrern intensiv genutzt. Besonders problematisch ist, dass die Asphaltdecke an vielen Stellen durch Baumwurzeln angehoben wurde. Dies führt zu einem erhöhten Unfallrisiko für Fußgänger, Radfahrer und alle anderen Nutzer.
Nach zahlreichen Diskussionen in den Ausschüssen wurde schließlich, mit den Stimmen von SPD und FDP, unserem Antrag auf eine Sanierung des Radweges am Main in abgespeckter Form zugestimmt. Das bedeutet konkret, dass die durch Baumwurzeln entstandenen Asphalthügel entfernt werden sollen.
Die umfassende Lösung, wie sie von der CDU gefordert wird – nämlich mit Fördermitteln des Bundes einen komplett neuen Radweg zu erstellen – ist aktuell noch nicht absehbar. Es liegt daher an uns, dieses wichtige Thema weiterhin voranzutreiben und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Verbesserung der Parksituation im Ort

Die Schaffung von zusätzlichen Parkflächen, beispielsweise für den alten Ortskern, wäre sinnvoll. Gleichzeitig sollte eine bessere Regelung und Kontrolle der bereits vorhandenen Parkflächen erfolgen, um die Parksituation insgesamt zu verbessern.

Digitale Infrastruktur – Glasfaserausbau

Die Anbindung der Außenbereiche der Gemeinde, wie etwa Naßmühle, Hexeneiche und Raiffeisenstraße, an das Glasfasernetz muss zügig sichergestellt werden. Eine attraktive Gemeinde zeichnet sich durch eine leistungsfähige digitale Infrastruktur aus. Sie schafft dadurch Anreize für Gewerbe, Handel, die Arbeit im Homeoffice sowie für alle Bürgerinnen und Bürger. Dadurch wird die Nutzung moderner, leistungsstarker digitaler Medien ermöglicht.

Kinder/Jugendliche und Senioren

Mehr Mitbestimmung für Jung und Alt – und verlässliche Kinderbetreuung


  • Unsere Gemeinde lebt davon, dass Menschen sich einbringen können – unabhängig vom Alter. Mit der umfassenden Änderung der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) vom 1. April 2025 wurden die Rechte und Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern, Jugendlichen sowie Seniorinnen und Senioren deutlich gestärkt. Wir wollen diese neuen Möglichkeiten aktiv nutzen und in unserer Gemeinde fest verankern.


  • 1) Kinder, Jugendliche und Seniorinnen/Senioren beteiligen – verbindlich und nachvollziehbar


  • a) Kinder und Jugendliche: Mitreden, mitgestalten, mitentscheiden – altersgerecht


  • Die HGO eröffnet Gemeinden jetzt ausdrücklich die Möglichkeit, feste Beteiligungsformen einzurichten – zum Beispiel ein Kinder- und Jugendparlament, einen Beirat oder Beauftragte. Wichtig ist: Die Beteiligung soll nicht vom Zufall abhängen, sondern in einer Satzung klar geregelt sein. Genau das wollen wir umsetzen.


  • Was uns dabei besonders wichtig ist:


  • Frühzeitige Einbindung statt „wenn alles fertig ist“ Kinder und Jugendliche sollen nicht erst informiert werden, wenn Entscheidungen bereits getroffen sind. Bei Themen, die sie betreffen, sollen sie von Anfang an beteiligt werden.


  • Klare Rechte in den gemeindlichen Gremien Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche – passend zum Thema und Alter – Anhörungs-, Vorschlags-, Antrags- und Rederechte bekommen. Das heißt: Sie dürfen nicht nur Wünsche äußern, sondern können diese auch offiziell einbringen und in Sitzungen erklären.


  • Verlässliche Formate statt Einzelfall-Lösungen. Beteiligung soll regelmäßig stattfinden: mit festen Terminen, klaren Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern sowie transparenten Abläufen. Wer etwas vorschlägt, soll später auch erfahren: Was wurde daraus? Warum? Wann geht es weiter?


  • Konkrete Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder:
  • Planung und Verbesserung von Spielplätzen, Schulhöfen und Bewegungsflächen
  • sichere Schulwege: Querungen, Beleuchtung, Tempo, Radwege
  • Freizeitflächen, Grünanlagen, Orte zum Spielen und Entdecken
  • „Kinder-Gemeindevertretungstage“: Kinder erklären ihre Ideen, Verwaltung und Politik geben Rückmeldung
  • Themen rund um Sauberkeit, Lärmschutz und ein gesundes Umfeld an Schulen und Kitas
  • Einbindung in kostenfreie Sport- und Kulturangebote z. B. Schnupperwochen, Ferienaktionen, Vereinskooperationen Konkrete Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche:
  • Mitgestaltung bei Projekten wie Skatepark, Jugendtreff, Veranstaltungen und Ferienangeboten
  • Anhörung von Jugendlichen vor wichtigen Entscheidungen: neue Bauprojekte, Verkehrsmaßnahmen, Freizeitflächen
  • attraktive Treffpunkte: z. B. WLAN-Zonen, Sitzgelegenheiten, sichere Orte ohne Konsumzwang
  • Beteiligung an Klima-, Digital- und Sozialprojekten: Ideenwettbewerbe, Jugend-AG, gemeinsame Aktionstage.
  • Unser Ziel: Kinder und Jugendliche sollen spüren, dass ihre Meinung wirklich zählt und dass Engagement in unserer Gemeinde etwas bewirken kann.


  • b) Seniorinnen und Senioren: Erfahrung nutzen, Alltag verbessern


  • Auch die Interessen älterer Menschen werden in der HGO besonders betont. Wir wollen eine verlässliche Beteiligung – z. B. über einen Seniorenbeirat oder eine/n Seniorenbeauftragte/n – ebenfalls per Satzung klar festlegen. Dabei geht es um Themen wie Barrierefreiheit, Mobilität, medizinische Versorgung, Begegnungsorte und Unterstützung im Alltag.


  • 2) Verlässliche Kinderbetreuung absichern


  • Eine stabile Betreuung ist für Familien, Arbeitgeber und das Zusammenleben in der Gemeinde entscheidend. Wir setzen uns dafür ein, die Regeln zur Betreuung in Kitas und Einrichtungen klar, rechtssicher und verständlich zu gestalten – orientiert an einem aktuellen Satzungsmuster des Hessischen Städte- und Gemeindebundes (Stand: Juni 2025), aber angepasst an die Bedürfnisse vor Ort.


  • Worauf wir dabei achten:


  • Planbarkeit für Eltern: verlässliche Öffnungszeiten, transparente Regelungen bei Ausfällen
  • Qualität und Personal: gute Rahmenbedingungen für Fachkräfte, klare Standards
  • Faire und nachvollziehbare Beiträge: verständliche Modelle, soziale Ausgewogenheit, klare Information
  • Mitwirkung und Kommunikation: regelmäßiger Austausch mit Eltern, kurze Wege bei Fragen und Problemen
  • Rechtssicherheit: Umsetzung im Rahmen der geltenden gesetzlichen Vorgaben


  • So schaffen wir eine Gemeinde, in der Familien sich verlassen können – und in der junge Menschen früh lernen: Demokratie beginnt im Alltag, direkt vor Ort.


 

19.02.2026 Freitag Aktuell

Die Initiative lebt vom Engagement der Menschen vor Ort

Mit der heutigen Ausgabe fahren wir mit der Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten fort. Nach den bereits präsentierten Personen folgen nun weitere Porträts, die Einblicke in Hintergründe, Erfahrungen und Schwerpunkte geben.

Elke Michel - Listenplatz 3
Mein Name ist Elke Michel. Ich bin verheiratet, Mutter von zwei Söhnen und lebe mit meiner Familie seit über 30 Jahren in Großkrotzenburg. Beruflich bin 
ich bei einer großen deutschen Bank im 
Produktmanagement tätig. Seit ihrer Gründung engagiere ich mich in der Initiative Zukunftssicheres 
Großkrotzenburg. Als Vorsitzende des Vereins verantworte ich die Vereinsarbeit und unterstütze bereits heute die Arbeit der Fraktion in der Gemeindevertretung. In der kommenden Wahlperiode möchte ich noch mehr Verantwortung übernehmen und mich aktiv in der Gemeindevertretung einbringen, um die 
Entwicklung Großkrotzenburgs konstruktiv, zielorientiert und bürgernah mitzugestalten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt für mich auf soliden und für die Gemeinde tragbaren Finanzierungen. Notwendige Projekte müssen realistisch, transparent und verantwortungsvoll geplant werden. Großkrotzenburg braucht Lösungen, die umsetzbar sind und langfristig Bestand haben – sei es beim Bürgerhaus, beim neuen Feuerwehrhaus oder bei der 
Flüchtlingsunterkunft. Mir ist es wichtig, durch klare und nachvollziehbare Entscheidungen das Vertrauen in die Kommunalpolitik zu stärken und Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit zu ermutigen. Ebenso 
entscheidend ist für mich, dass gefasste Beschlüsse konsequent umgesetzt werden. Nur so bleibt kommunalpolitisches Handeln glaubwürdig. Wir müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen, damit Großkrotzenburg lebenswert ist. Dafür setze ich mich ein.

Paul Fischer - Listenplatz 7
Ich bin in den 1990er-Jahren in Großkrotzenburg aufgewachsen und durfte hier eine sehr schöne Kindheit erleben. Für meine Ausbildung zum 
Kinderpfleger zog es mich nach Würzburg, bevor ich nach knapp zehn Jahren Erfahrung in einer Kindertagesstätte wieder in meine Heimat zurückkehrte. Hier absolvierte ich meine zweite Ausbildung zum Erzieher und arbeite heute in 
der Kinder- und Jugendhilfe. Die Arbeit mit jungen Menschen prägt meinen Blick auf unsere Gesellschaft 
und darauf, wie wichtig gute Rahmenbedingungen für ein gelingendes Aufwachsens sind. Als stolzer Papa eines 15 Monate alten Sohnes liegt mir die Zukunft Großkrotzenburgs besonders am Herzen. Ich setze mich für faire Bedingungen für junge Menschen 
und Familien ein – dazu gehören bezahlbare Kita-Gebühren sowie ein attraktives Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig ist es mir wichtig, den generationsübergreifenden kulturellen Austausch zu stärken und wieder mehr Begegnung 
und Gemeinschaft in unserem Ort zu ermöglichen.
Ich habe das Gefühl, dass Großkrotzenburg in den letzten Jahren etwas eingeschlafen ist. . Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, unseren Ort wieder wachzurütteln und lebendig zu gestalten.

 Markus Pelz - Listenplatz 10
Ich bin Markus Pelz, 66 Jahre alt, geboren in Leonberg und aufgewachsen in Obertshausen. Nach dem Abitur und Studium habe ich fast 40 Jahre in der Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet. Die längste Zeit davon war ich mit fachlichen und wirtschaftlichen Leitungsaufgaben betraut. Die Themen Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familie, ein lebenswertes und gesundes Lebensumfeld, lokaler Klimaschutz und Zukunftsfähigkeit sehe ich als zentrale Aufgaben an. Der Auslöser, mich der Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg anzuschließen und für eine Mitarbeit zu entscheiden, waren die Krise rund um die Fernwärme, der jahrelange Verfall der Radwege und anderer Infrastruktur. Die strukturellen Probleme der Verwaltung und die andauernde Finanzkrise müssen bearbeitet und gelöst werden. Bei all diesen 
Themen möchte ich mich einbringen und gemeinsam mit allen anderen Verantwortlichen nach Verbesserungen und Lösungen suchen.

15.02.2026 Vorsprung Online

 Bürgerdialog der Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg

Die Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einem Bürgerdialog ein. Wir möchten Sie ermutigen, Ihre Fragen, Anliegen und Anregungen rund um alle Gemeindethemen mit uns zu teilen. Ihr Feedback und Ihre Sichtweisen sind für unsere politische Arbeit von großer Bedeutung, denn nur gemeinsam gelingt es uns, bürgernahe Lösungen zu entwickeln.


Veranstaltungsdetails

· Termin: Mittwoch, 04. März 2026, 18:30 Uhr

· Ort: Restaurant La Casa del Gusto, Kirchstr. 8

Unter anderem stehen Ihnen an diesem Abend der Stellvertreter der Bürgermeisterin Ulrich Fischer, der Vorsitzende der Gemeindevertretung Armin Klab, die Fraktionsvorsitzende der INITIATIVE Silvia Feuerbaum sowie unsere 1. Vorsitzende Elke Michel Rede und Antwort.

Wir freuen uns auf einen regen, konstruktiven und offenen Dialog mit Ihnen und hoffen auf zahlreiche Teilnahme. Gestalten Sie mit uns die Zukunft von Großkrotzenburg!

 Ihre INITIATIVE 

13.02.2026 Freitag Aktuell

Vorstellung des Wahlprogramms

In dieser Woche möchten wir Ihnen die nächsten beiden Punkte aus unserem Wahlprogramm ausführlich präsentieren: Vereinsarbeit – Vereine fördern und fordern sowie Strandbad/Hallenbad – wichtige Einrichtungen unserer Gemeinde.

Vereinsarbeit

Wir setzen uns dafür ein, dass die Vereine mehr Unterstützung in Form von Informationen erhalten. Für Vereine in Hessen gibt es verschiedene Förderrichtlinien und Programme vom Land Hessen.
Diese Informationen sollen auf der Homepage der Gemeinde hinterlegt werden. Jeder Verein hat so die Möglichkeit, auf den entsprechenden Portalen für seinen Verein die richtige Richtlinie zu finden. Unter dem Motto „Gemeinschaft macht stark“ möchten wir den Anstoß zur Schaffung eines Vereinsringes, Interessengemeinschaft der örtlichen Vereine, geben.

Strandbad Spessartblick/Hallenbad

Bäder sind mehr als Freizeitangebote – sie sind Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, der Gesundheitsprävention und des sozialen Lebens. Großkrotzenburg verfügt mit dem Strandbad Spessartblick
und dem Hallenbad über zwei wichtige Einrichtungen, die besser genutzt werden können.
Wir setzen uns dafür ein, das Strandbad Spessartblick auch außerhalb der klassischen Badesaison zugänglich zu machen. Gerade in den Übergangsmonaten bietet das Gelände einen hohen Erholungswert für Spaziergänger, Familien und Senioren. Eine saisonverlängerte Öffnung – auch ohne Badebetrieb – schafft
Aufenthaltsqualität und belebt den Ort. Die Unterstützung der Wasserfreunde, die das Hallenbad betreiben, finden wir sinnvoll.
Für eine freie Zeit zum Schwimmen für Großkrotzenburger Bürgerinnen und Bürger, außer Sonntagvormittag, werden wir uns einsetzen. Unser Ziel ist eine bessere Auslastung der bestehenden Infrastruktur, mehr Lebensqualität und ein faires Angebot für die Bürgerinnen und Bürger von Großkrotzenburg.

 


13.02.2026 Freitag Aktuell

Die Initiative lebt vom Engagement der Menschen vor Ort

Nachdem wir in der vergangenen Ausgabe bereits drei Kandidatinnen oder Kandidaten vorgestellt
haben, setzen wir unsere Serie heute fort. Mit den drei nächsten Porträts lernen Sie weitere Persönlichkeiten kennen, die sich mit ihren Ideen, ihrem Engagement und ihren Zielen präsentieren.

Thomas Kuzel,
60 Jahre, Ingenieur und Projektleiter
Listenplatz 4

Seit über 30 Jahren lebe ich mit meiner
Frau und unseren beiden Söhnen gerne
in Großkrotzenburg und verfolge die
Ortspolitik mit großem Interesse. Als
Gründungsmitglied der „Initiative Zukunftssicheres 
Großkrotzenburg“ und Aufsichtsrat der Gemeindewerke engagiere ich mich seit vielen Jahren im Hintergrund für unsere Gemeinde. Nun möchte ich meine Erfahrung aktiv in die Gemeindevertretung einbringen. Mich bewegt vor allem die angespannte Finanzlage unserer Gemeinde. Mir ist wichtig, dass die Ausgaben im Blick bleiben und auch die damit verbundene Belastung unserer Bürger gesehen wird. Bevor Steuern und Gebühren erhöht werden, gehören alle – sicherlich auch berechtigten
– Wünsche auf den Prüfstand.
Ein Beispiel: Bei der notwendigen Sanierung des Bürgerhauses sollte nicht die Gemeinde selbst investieren, sondern der zukünftige
Pächter. Ebenso wichtig ist mir die sichere und bezahlbare Versorgung der Großkrotzenburger Haushalte mit Wärme, Strom, Gas und Wasser durch unsere Gemeindewerke. Um diese Versorgung
langfristig attraktiv und stabil zu halten, bin ich bereit, auch neue Wege zu gehen. Mein Ziel: Trotz angespannter Gemeindefinanzen
eine lebenswerte Gemeinde gestalten.

Ulrich Fischer
Listenplatz 11

Ulrich Fischer, geboren 1955 in Großkrotzenburg. Ich bin verheiratet, habe
drei Kinder und fünf Enkelkinder. Seit
2020 bin ich als 1. Beigeordneter der Vertreter der Bürgermeisterin. 50 Jahre lang
war ich aktives Mitglied in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr und 25 Jahre lang Leiter der Werkfeuerwehr im Kraftwerk Staudinger. Nachhaltigkeit und soziales Miteinander liegen mir besonders
am Herzen. Ich bin davon überzeugt, dass wir lernen müssen, mit dem Geld auszukommen, das wir haben. Die Erhöhung von Steuern und Abgaben sollte daher so weit wie möglich vermieden werden. Sparen und sich auf das Wesentliche konzentrieren – das ist meine Devise.

Unsere Gemeinde steht vor großen Herausforderungen, insbesondere finanzieller Natur. Das Feuerwehrhaus muss erneuert werden. Hier muss so gebaut werden, dass die Feuerwehr damit die nächsten 20-25 Jahre gut damit auskommt, ohne dass größere Änderungen erforderlich sind. Die Asylunterkunft muss erneuert
werden, da der bestehende Mietvertrag ausläuft. Hier gilt es, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wir sollten uns auf das Minimalerforderliche konzentrieren. Die Bauweise sollte jedoch
so gewählt werden, dass eine mögliche Erweiterung im Notfall relativ einfach machbar ist. Im Bereich der Kinderbetreuung ist es wichtig, dass die Belastung für die Eltern so gering wie möglich gehalten wird. Zum Thema weiterführende Schulen muss sichergestellt
werden, dass die Großkrotzenburg Kinder die Möglichkeit haben, nach Hanau auf weiterführende Schulung zu gehen
und nicht am Schluss nach Maintal, Gelnhausen etc. ausweichen zu müssen.

Muhammed Tungüc
Listenplatz 13

Ich bin Muhammed Tungüc, Jahrgang
1993, geboren in Gelnhausen, verheiratet
und Vater von zwei Kindern. Seit rund
zehn Jahren bin ich als selbstständiger
Elektromeister tätig. Neben meinem Beruf
engagiere ich mich sehr gerne ehrenamtlich.
Ich bin erster Vorsitzender der „Junioren des Handwerks Hanau e.V.“ und außerdem Vorstandsmitglied im Gewerbeverein „Fach-Werk HHG Großkrotzenburg“. Seit 2020 lebe und arbeite ich in Großkrotzenburg.
In dieser Zeit hat mich die Kommunalpolitik zunehmend interessiert. Zu den klassischen Parteien konnte ich jedoch keinen wirklichen Bezug aufbauen. Das änderte sich mit der „Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg“. Dabei handelt es sich um
eine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger aus unserem Ort, die sich mit Herz und Leidenschaft für unsere Gemeinde einsetzen. Die Initiative arbeitet sachlich und konstruktiv mit anderen Fraktionen zusammen, geht jedoch keine festen Koalitionen im Gemeindeparlament ein.

 

07.02.2026 Freitag Aktuell

Die Initiative lebt vom Engagement der Menschen vor Ort

In einer wöchentlichen Serie werden wir jeweils 3 Kandidatinnen oder Kandidaten vorstellen, die bei der kommenden Wahl antreten und sich für die Belange unserer Gemeinde einsetzen werden. In dieser Ausgabe lernen Sie die ersten Bewerberinnen und Bewerber kennen. Bleiben Sie dran und entdecken Sie die Menschen, die hinter den Namenstehen.

Ottmar Schäfer 

Alter: 65 
Beruf: Ruheständler
Ich bin seit über 43 Jahren glücklich verheiratet und habe 3 Kinder. Seit Fertigstellung unseres Hauses, im Jahre 2000, leben wir in Großkrotzenburg und fühlen uns in der Gemeinde sehr wohl. Hilfsbereitschaft, Toleranz, Ehrlichkeit, Umsicht, Rücksicht und die Achtsamkeit für Mensch und Natur, sind meine zentralen Grundsätze. 
Mein Lebensmotto: Frage nicht, was die Gemeinschaft für dich tun kann, frage dich, was du für die Gemeinschaft tun kannst. Ich war 32 Jahre in der freiwilligen Feuerwehr aktiv, davon 20 Jahre inGroßauheim. Auch in meinen 36 Jahren bei Fa. DEGUSSA/EVONIK, zuletzt im Einkauf, engagierte ich mich als Freiwilliger in der Werkfeuerwehr. Darin sah ich meinen ehrenamtlichen Dienst an der Gemeinschaft. Nun ist diese spannende und mit unter sehr fordernde, aktive Feuerwehrarbeit aus Altersgründen nicht mehr möglich und so möchte ich mich in Zukunft, auf politischer Ebene, für die Großkrotzenburger Gemeinschaft einbringen. 

Sabine Klab 

Ich bin in Salzwedel geboren, seit August 1986 in Großkrotzenburg wohnhaft und seit 44 Jahren mit dem auf der Kandidatenliste der Initiative stehenden Armin Klab glücklich verheiratet. Wir haben eine Tochter. 
Vom 1. August 1967 bis zum 1. Dezember 2015 war ich als kaufmännische Angestellte berufstätig. Hervorzuheben sind meine 15-jährige Tätigkeit bei einem großen Autohändler in Frankfurt am Main und eine fast 19-jährige Beschäftigung bei einer Perückenvertriebsfirma in Rodgau - jeweils als Assistentin der Geschäftsleitung. 

Als Rentnerin bin derzeit ehrenamtlich im „Förderkreis Kultur Großkrotzenburg e.V.“ als Schriftführerin und im „Weltladen Großkrotzenburg e.V. " als Verkäuferin tätig. Außerdem fungiere ich als Schriftführerin der Integrations-Kommission. 

Wie mein Mann war ich Gründungsmitglied der „Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg e.V." und unterstütze ihn seit dem 9. Juni 2020 bei der Erstellung der Protokolle über die Mitgliederversammlungen, Vorstandssitzungen und  Arbeitskreistagungen der  Wählergemeinschaft. 

In der neuen Wahlperiode werde ich mich dafür einsetzen, dass die 

Großkrotzenburger Bürgerinnen und Bürger ihren Ort wieder schätzen lernen und hierzu ihren persönlichen Beitrag leisten. 

 

Timo Erbe
Ich bin 38 Jahre alt und beschäftigt als selbständiger Gewerbetreibender. Ich kandidiere für die kommende  Kommunalwahl in Großkrotzenburg, weil mir unsere Gemeinde am Herzen liegt und ich mich ehrenamtlich für ihre Zukunft einsetzen möchte. Ich bin überzeugt: Gute 

Kommunalpolitik beginnt nicht mit großen Versprechen, sondern mit klaren Zielen, 

Verantwortung und dem ehrlichen Willen, Dinge zu verbessern. Ein zentrales Anliegen von mir ist die Senkung der Steuer- und Abgabenlast, wo immer es kommunal möglich und verantwortbar ist. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen leisten bereits viel. Eine Gemeinde sollte sorgsam mit ihren Mitteln umgehen und prüfen, wie Ausgaben effizienter gestaltet werden können, ohne dabei wichtige Leistungen zu gefährden. Gleichzeitig möchte ich mich dafür einsetzen, unseren Ort attraktiver für Unternehmen und Betriebe zu machen. Wirtschaftliche Stärke sichert Arbeitsplätze, stärkt die Kaufkraft vor Ort und schafft langfristige Perspektiven, besonders für junge Menschen. Dazu gehören verlässliche 

Rahmenbedingungen, praktikable Genehmigungsverfahren und eine Verwaltung, die als Partner der Unternehmen auftritt, nicht als Hindernis. Ein weiterer Schwerpunkt meiner ehrenamtlichen Arbeit ist die Schaffung und Förderung von Orten für junge Menschen. Jugendliche und junge Erwachsene brauchen Treffpunkte, Angebote und echte Beteiligungsmöglichkeiten, um sich in ihrer 

Gemeinde wohlzufühlen und zu bleiben. Eine lebendige Kommune lebt vom 

Engagement der nächsten Generation. Besonders wichtig ist mir außerdem die 

Optimierung behördlicher Abläufe. Trotz häufig wechselnder Bürgermeister und Verantwortlicher nimmt die Bürokratie vielerorts nicht ab, im Gegenteil. Mein Ziel ist es, Verwaltungsprozesse transparenter, digitaler und bürgernäher zu gestalten. Weniger Papier, kürzere Wege und klare Zuständigkeiten helfen allen: Bürgern, 

Unternehmen und der Verwaltung selbst. Ich kandidiere nicht aus persönlichem 

Interesse, sondern aus dem Wunsch heraus, konkret mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. Unsere Gemeinde hat Potenzial und dieses Potenzial möchte ich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern nutzen. 

 

07.02.2026 Freitag Aktuell

Vorstellung des Wahlprogramms

In dieser Woche möchten wir Ihnen die nächsten beiden Punkte aus unserem Wahlprogramm ausführlich präsentieren: Lokaler Klima- und Umweltschutz – Verbesserung der Umwelt und Reduzierung der

klimaschädlichen Auswirkungen sowie Straßenbeitragssatzung – gerechtere Verteilung der Kosten.


Lokaler Klima- und Umweltschutz

Für die Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg ist lokaler Klima- und Umweltschutz ein wichtiges und alle Generationen betreffendes Thema. Wir sehen die aktuell gestaltenden Akteure in der Verantwortung, alle Möglichkeiten zur Verbesserung der Umwelt und zur Reduzierung der klimaschädlichen Auswirkungen

zu ergreifen. Das Land Hessen hat sich verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu sein. Der Weg dazu wird nicht in der Landeshauptstadt Wiesbaden allein beschritten. Wir haben hier vor Ort zahlreiche Anlässe und Möglichkeiten, die ergriffen werden könnten.

Wir treten dafür ein, dass Großkrotzenburg sich den Hessischen Klima-Kommunen anschließt (https://www.klima-kommunenhessen.de/). Ein Besuch dieser Homepage gibt Anregungen und Gelegenheiten, von anderen Kommunen zu lernen und erfolgreiche Projekte zu übernehmen. Darüber hinaus werden die verschiedenen Projekte und Maßnahmen gefördert. Was es dafür braucht, ist die Mitgliedschaft im Bündnis der hessischen Klima- Kommunen und einen Aktionsplan, wie das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 erreicht werden kann. Wir sind der Meinung, dass jedes Gemeinwesen verpflichtet ist, den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umwelt und entsprechende Ressourcen zu hinterlassen. Die Landes-Energie-Agentur Hessen (LEA, https://www.lea-hessen.de/buergerinnen-und-buerger/foer dermittelfinden) bietet allen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Kommunen eine Fördermitteldatenbank und inhaltliche Beratungsangebote an. Wir treten dafür ein, dass bei allen kommunalen Vorhaben diese Fördermitteldatenbank durchsucht wird und die Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen werden. Wir sind auch der Überzeugung, dass eine Kommune bespielhaft vorangehen

muss und so die Bürgerinnen und Bürger bei der Erreichung des Klimaziels unterstützen kann.

Beispielhaftes Vorgehen in diesem Sinne wären Photovoltaikanlagen auf allen öffentlichen Gebäuden, Wassersparmaßnahmen in allen öffentlichen Einrichtungen, der Bau von Zisternen, Entsiegelung und Bepflanzung mit Blühpflanzen und Bäumen, frühzeitige Reparatur und Instandhaltung der öffentlichen Infrastruktur z.B. der Straßen und Gehwege. Maßnahmen und Ideen, deren Umsetzung schnell und mit geringem Aufwand möglich wären. So könnten schnell Einsparungen erzielt und Verbesserungen wirksam

werden und auch häufig kostenträchtige Schäden sowie Sanierungen vermieden werden. Selbstverständlich ist die Aufzählung nicht vollständig und alle sind aufgefordert, hier mitzuarbeiten und ihre Vorschläge zur Verbesserung des Klima- und Umweltschutzes auf kommunaler Ebene einzubringen

Straßenbeitragssatzung

Wir stehen für

  • eine gerechtere Verteilung der Kosten durch die Einführung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge, die von allen getragen werden. Diese Variante ermöglicht eine faire Verteilung der Abgabenlast auf viele Schultern und viele Jahre. Die Ermöglichung von Ratenzahlungen für die betroffenen Bürger und Anlieger, um die Grundstücksbesitzer vor hohen Einmalzahlungen zu schützen.
  • eine sukzessive Erneuerung bzw. Sanierung der teilweise älteren Straßen.

07.02.2026 Freitag Aktuell

„Trau, schau, wem!“

In der Wahlbroschüre der örtlichen CDU zur Kommunalwahl 2026 wird die Sanierung des Mainuferweges in der Bilanz als „Erfolg“ der CDU und der Bürgermeisterin dargestellt. Sollten wir in den letzten 3-4 Jahren
als Gemeindevertreter so viel verpasst haben?

Zur Klarstellung: Unser Antrag zum Haushalt 2023, 50.000 € für Sofortmaßnahmen bereitzustellen, wurde mit den Stimmen der CDU im HFA abgelehnt. Bei der Verabschiedung des Haushaltes im Mai 2023 wurde unser erneut gestellter Antrag mit Mehrheit gegen die 6 Stimmen der CDU-Fraktion angenommen.
(Abstimmungsergebnis: 14 JA – 6 NEIN – 3 ENTHALTUNGEN)

Zur Erinnerung: Seit Juni 2021 gab es zum Zustand des Mainuferweges:
12 Anfragen der INITIATIVE im Umwelt- und Bauausschuss
3 Anträge der INITIATIVE zum Haushalt
5 Presseartikel der INITIATIVE
2 Presseartikel des HANAUER ANZEIGERS
1 schriftliche Anfrage an den Gemeindevorstand…u.a.m.

Die „Aktivitäten“ der CDU erstreckten sich auf die mehrfache Ablehnung dieser Sanierungsmaßnahme im Ausschuss und der Gemeindevertretung, sowie einem Artikel im“ Freitag aktuell“, in dem der Fraktionsvorsitzende der CDU, Max Schad, unserem Fraktionsmitglied Hans Kunkel vorwarf, bei diesem Thema „polemisch“ und „agitatorisch“zu handeln. Kein Wort von ihm, um die Ablehnung der CDU-Vertreter zu erklären!
Peinlich, peinlich….

Sich jetzt hinzustellen und sich feiern zu lassen für eine Maßnahme, die von der CDU-Fraktion blockiert wurde und von anderen mühsam (siehe oben!) „aufs Gleis“ gesetzt und erfolgreich zu Ende gebracht wurde, ist schon dreist!

Der CDU sei es nochmals gesagt: „Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht das Recht auf eigene Fakten.“ (D. Moynihan)

30.01.2026 Freitag Aktuell 

Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg

Vorstellung des Wahlprogramms

In den kommenden Wochen werden wir Ihnen unser Wahlprogramm nach und nach vorstellen. Die Themen Finanzen – Umgang mit Steuergeldern und Kommunikation & Transparenz sind die ersten beiden Punkte in unserem Wahlprogramm:

Finanzen – Umgang mit Steuergeldern
Schaut man sich die Entwicklung der Schulden unserer Gemeinde im Haushalt 2026 an, ist zu erkennen, dass hier dringend gehandelt werden muss.

Entwicklung der Kreditschulden:
2024 von 6 Millionen € auf 24 Millionen € in 2029

Dies bedeutet, dass wir im Jahr 2029 jährlich rund 1,4 Millionen €, allein für Tilgung und Zinsen bei einem Zinssatz von 1%, zu zahlen haben und das bei einer Laufzeit von mehr als 20 Jahren.

Die Initiative hat in ihrem Wahlprogramm mehrere Punkte benannt, um dem entgegenzuwirken. Ein Schwerpunkt ist die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ), die erheblich ausgeweitet werden muss. Ziel solcher Kooperationen ist es, Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten, um zusätzliche Personal- sowie
Sachkosten zu vermeiden. Auch die Frage nach sozialverträglichen Steuern und Gebühren, insbesondere im Bereich der Kinderbetreuung, ist ein zentrales Thema. Die Initiative verweist auf die Bedeutung einer ausgewogenen Gebührenstruktur, die sowohl die finanzielle Stabilität der Kommune als auch Belastbarkeit von Familien berücksichtigen soll.

Die Gemeinde plant Investitionen bis 2029 in Höhe von rund 26 Millionen €. Hier gilt es anzusetzen und diese auf das absolut Notwendige zu reduzieren. Hier brauchen wir eine Priorisierung von und bei den Investitionen.

 

Asylunterkunft:
Ist erforderlich, sollte aber auf das absolute Minimum des Erforderlichen
reduziert werden.

Brandschutz:
Neubau / Umbau der Feuerwehr
Ist zwingend erforderlich und muss schnellstens umgesetzt werden.
Wichtig ist, dass das, was wir jetzt tun, nachhaltig ist und für die nächsten 30-50 Jahre Bestand hat.

Neubau/Umbau des Bauhofs:
Ist wegen des Neubaus der Feuerwache auf dem derzeitigen Gelände des Bauhofes zwingend erforderlich und muss schnellstens umgesetzt werden. Jedoch sollte auch die Zusammenarbeit mit einer anderen Gemeinde auf diesem Gebiet ernsthaft geprüft werden.

Im Bereich der Verwaltungsmodernisierung steht der Ausbau der Digitalisierung im Mittelpunkt. Angestrebt wird, dass bis zum Ende der kommenden Legislaturperiode ein Großteil der kommunalen Formulare online ausgefüllt und digital weiterverarbeitet werden kann. Dadurch sollen Arbeitsabläufe vereinfacht und personelle Ressourcen geschont werden. Hier gilt es, nicht alles selber zu machen und zu entwickeln. Vielmehr haben alle Gemeinden die gleiche Aufgabenstellung und jede Gemeinde kann mit ihrem Wissen einen Beitrag leisten. Auch die konsequente Beantragung von Fördermitteln aus Bundes- und Landesprogrammen wird thematisiert. Bei zukünftigen Investitionen soll verstärkt darauf geachtet werden, mögliche Fördergelder zu identifizieren und auszuschöpfen. Das Personal in der Verwaltung muss entsprechend geschult werden.


In Bezug auf die Straßenbeitragssatzung stehen wir für wiederkehrende Beiträge, die über viele Jahre und von einer breiteren Basis getragen werden. Nicht der jeweilige Anlieger zahlt für die Straßenerneuerung, sondern ein ganzes Gebiet. Die Straßen werden letztendlich von allen Bürgern benutzt. Die Möglichkeit, in bestimmten Fällen eine Ratenzahlung für Anlieger zu gewähren, um hohe Einmalbelastungen zu vermeiden, halten wir für sinnvoll.

Die Initiative betont, dass sie weiterhin konstruktiv an nachhaltigen Lösungen für die Gemeinde arbeiten wird, d.h. Sicherung der finanziellen Stabilität, Erfüllung gesetzlicher Aufgaben und Gestaltung der Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde. Zur Realität gehört aber auch, dass die Gemeinde immer mehr gesetzliche Aufgaben (Bau und Erhalt der Infrastruktur, Sicherstellung der
Kinderbetreuung, Unterbringung von Geflüchteten) zu erfüllen hat, ohne eine ausreichende finanzielle Ausstattung durch Bund und Land zu erhalten. 

30.01.2026 Freitag Aktuell 

Offene und transparente Kommunikation zwischen
Rathaus sowie Bürgerinnen und Bürgern

Die Initiative fordert eine offene, transparente und regelmäßige Kommunikation des Rathauses mit den Bürgerinnen und Bürgern. Nur durch einen kontinuierlichen und nachvollziehbaren Informationsaustausch kann das Vertrauen in die Gemeindeverwaltung gestärkt und die Beteiligung der Bevölkerung an kommunalen Prozessen gefördert werden.
Konkret bedeutet dies:

  • Regelmäßige Informationen über alle wichtigen Entscheidungen, laufende Projekte und geplante Maßnahmen. Diese Informationen sollen verständlich und frühzeitig kommuniziert werden, und zwar nicht erst nach erfolgten Beschlüssen. So würden die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig eingebunden und könnten sich über Entwicklungen informieren.


  • Bürgernahe Kommunikation über verschiedene Kanäle: Dazu zählen die Website der Gemeinde, Social Media, Newsletter sowie Bürgersprechstunden. Durch die Nutzung unterschiedlicher Kommunikationswege würde sichergestellt, dass möglichst viele Menschen erreicht werden und Zugang zu allen relevanten Quellen haben.


  • Persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Rathaus für wichtige Themen und Anliegen. Damit wüssten die Bürgerinnen und Bürger stets, an wen sie sich bei Fragen, Wünschen oder Problemen wenden können.


  • Transparente und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse: Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, warum Entscheidungen so getroffen werden oder wurden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Gemeinde offen handelt und die Beweggründe für bestimmte Maßnahmen klar kommuniziert werden.


  • Mehr Bürgerbeteiligung, beispielsweise durch öffentliche Dialogformate, Bürgerforen oder Online-Beteiligungen. Solche Angebote ermöglichen es der Bevölkerung, sich aktiv in die Entwicklung der Gemeinde einzubringen und ihre Anliegen direkt zu äußern.


Unser Ziel: Ein Rathaus, das zuhört, erklärt und den Dialog sucht – statt nur zu verwalten. Die Verwaltung soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern agieren, indem sie transparent arbeitet, offen kommuniziert und echte Beteiligung ermöglicht.

22.01.2026 Freitag Aktuell 

Kommunalwahl 2026

Die INITIATIVE stellt ihre Kandidatinnen und Kandidaten sowie ihr Wahlprogramm vor

 Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg e. V.- Wir freuen uns, Ihnen unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2026 vorstellen zu können. Unser facettenreiches Team überzeugt nicht nur durch eine breite Altersstruktur, sondern bringt auch ein umfangreiches Spektrum an Lebens- und Berufserfahrung mit. Gerade diese Mischung aus unterschiedlichen Persönlichkeiten und Kompetenzen wird uns die Möglichkeit eröffnen, uns mit ganzer Kraft und frischen Perspektiven in die Entscheidungsprozesse der Gemeinde einzubringen – stets mit dem Ziel, das Beste für Großkrotzenburg zu erreichen. Haben Sie Fragen oder möchten Sie sich persönlich informieren? Sprechen Sie unsere Kandidatinnen und Kandidaten gerne direkt an. Gerne auch unter [email protected]. Wir setzen auf einen offenen und konstruktiven Dialog und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Die Kandidaten von link nach rechs: Kai-Uwe von de Brock-Taeger, Thomas Kuzel, Paul Fischer, Armin Klab, Sabine Klab, Ulrich Fischer, Elke Michel, Muhammed Tungüc, Silvia Feuerbaum, Alexander Helfenbein, Bohumira Fröhlich, Florian Grün, Markus Pelz, Timo Erbe, Ottmar Schäfer

Die Eckpunkte unseres Wahlprogramms für die Kommunalwahl 2026


 Wofür steht die Initiative? 

  • Sachbezogene an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger orientierte Kommunalpolitik
  •  Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen, aber keine Koalitionen im Gemeindeparlament – wir suchen den parteioffenen Konsens für ein zukunftssicheres Großkrotzenburg
  •  Dabei sind wir frei von parteipolitischen Vorgaben – wir fühlen uns ausschließlich den Bürgerinnen und Bürgern von Großkrotzenburg verpflichtet 

Was sind unsere Ziele? 

1.      Finanzen 

  • Solide Gemeindefinanzen, um unnötige Belastungen der Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden 
  • Absicherung wichtiger Projekte (Feuerwehr, Kläranlage, Jugendzentrum (JUZ), Seniorenanlage) im erforderlichen Rahmen 
  • Angemessene Steuern, Abgaben und Gebühren 
  • Kinderbetreuung bezahlbar halten 


2.      Kommunikation & Transparenz 

  • Entscheidungen nachvollziehbar und für alle verständlich machen. 
  • Haushaltspläne in begreiflicher Sprache veröffentlichen 
  • Klarer Informationsfluss durch transparenten Zugang zu den Sitzungsunterlagen 


3.      Infrastruktur 

  • Barrierefreiheit 
  • Sichere Rad- & Fußwege (z.B. Anbindung Fahrradweg an die L3308) 
  • Verbesserung der Parksituation 
  • Moderne Gemeinde durch digitale Infrastruktur (Glasfaserausbau in den Außenbereichen insbesondere für Gewerbe und Handel sicherstellen) 


4.      Kinder/Jugendliche und Senioren 

  • in Beteiligungsprozesse einbinden 
  • Absicherung der Kinderbetreuung 
  • Stärkung der Kinder-, Jugend- und Seniorenrechte nach der neuen Hessischen Gemeindeordnung 


5.      Bürgerhaus 

  • Langfristiger Erhalt als Ort der Gemeinschaft im finanziell vertretbarem Rahmen für die Gemeinde 
  • Erhalt des Jugendzentrums (JUZ) langfristig sichern 
  • Nutzung für Vereine verbessern 


6.      Gemeinschaftsunterkunft

  • Schaffung einer neuen Unterkunft für geflüchtete Menschen mit Augenmaß
  • schnellstmögliche Abschaffung des Sicherheitsdienstes (Einsparung von ca. 0,5 Mio./Jahr) 
  • Beibehaltung der fachlichen Betreuung durch das vorhandene Personal (Sozialarbeiter, Standortleiter und Hausmeister) 


7.      Oberwaldstadion 

  • Schaffung eines Gewerbegebietes 
  • Anpassung des Bebauungsplans 
  • Erschließung und Vermarktung vorrangig an ortsansässige Gewerbetreibende 


8.      Brandruine ehemaliges Posthotel 

  • alle rechtlichen Instrumente ausschöpfen 
  • Gelände des Posthotels einer Nutzung im Interesse der Gemeinde zuzuführen 


9.      Neuen Wohnraum fördern 

  • Beteiligung an Planungen zur Erschließung eines Neubaugebietes 
  • Unterstützung der Bemühungen der Verwaltung zur Nachverdichtung im Ort 


10.   Lokaler Klima- und Umweltschutz 

  • Ausbau Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden prüfen 
  • Nutzung von Fördermitteln 


11.   Straßenbeitragssatzung 

  • Gerechte Verteilung der Kosten 
  • Entlastung der Anlieger 


12.   Gemeindewerke 

  • Fernwärme, Strom, Gas und Wasser für alle Bürger bezahlbar zu halten 
  • Prüfung aller Optionen, dazu gehört auch die Beteiligung eines starken Partners 


13.   Vereinsarbeit 

  • Überarbeitung der Förderrichtlinien 
  • Vereine fördern und fordern (z.B. Gründung Vereinsring) 


14.   Bäder in Großkrotzenburg 

  • Öffnung des Strandbades Spessartblick auch außerhalb der Badesaison
  • Attraktive Öffnungszeiten für Ortsbürger im Hallenbad

13.01.2026 Freitag Aktuell

Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg startet in den Kommunalwahlkampf 2026

Großkrotzenburg, Januar 2026 – Die Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg geht mit einem starken Team in den Wahlkampf zur Kommunalwahl am 15. März 2026. Insgesamt 15 engagierte Kandidatinnen und Kandidaten treten an – eine Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern sowie jungen, politisch interessierten Menschen aus Großkrotzenburg.

Spitzenkandidatin ist die Fraktionsvorsitzende Silvia Feuerbaum, gefolgt vom derzeitigen Vorsitzenden der Gemeindevertretung Armin Klab sowie der 1. Vorsitzenden der Wählergruppe Elke Michel . Der Erste Beigeordnete Ulrich Fischer ist  auch auf der Liste. Zehn weitere Bewerber/-innen vervollständigen die Liste. Dies zeigt: Auch eine neue Generation ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und frische Ideen in die Gemeindepolitik einzubringen.

Unser Ziel ist klar: Politik für die Menschen vor Ort. Wir wollen die realen Probleme der Bürgerinnen und Bürger anpacken – statt uns in symbolischen Debatten zu verlieren.

Ein zentrales Thema bleibt die finanzielle Stabilität der Kommune. Der aktuelle Haushaltsplan prognostiziert bis 2030 ein Defizit von rund 20 Millionen Euro. Für uns steht fest: Sparen hat Vorrang vor Steuererhöhungen. Wir müssen lernen, mit den vorhandenen Mitteln auszukommen, statt Luftschlösser zu bauen und die Bürger zusätzlich zu belasten.

Beispiele für unnötige Ausgaben sind der geplante Ausbau der Gemeinschaftsunterkunft mit Kosten von bis zu 5 Millionen Euro sowie die jahrelange Vernachlässigung des Bürgerhauses. Wir haben unter anderem erreicht, dass das Dach saniert wurde, um weitere Schäden zu vermeiden – der Rest ist weiterhin stark sanierungsbedürftig. Ein Abriss und Neubau an anderer Stelle halten wir für nicht nachvollziehbar und auch finanziell nicht stemmbar. Als Kommune mit über 7000 Einwohnern benötigen wir aber einen Ort, an dem Tagungen und Sitzungen abgehalten werden und mehr als 100 Personen feiern können 

Darüber hinaus setzen wir uns für bezahlbaren Wohnraum ein. Ein neues Wohngebiet am Ortsausgang Richtung Großauheim muss schnell realisiert werden. Ebenso fordern wir, das geplante Gewerbegebiet am Oberwaldstadion zügig für örtliche Unternehmen bereitzustellen, um neue Arbeitsplätze und dauerhafte Steuereinnahmen zu schaffen. 

Die im Haushaltssicherungskonzept vorgesehene Erhöhung der Kindergartengebühren lehnen wir entschieden ab. Bevor Familien zusätzlich belastet werden, müssen freiwillige Leistungen überprüft und reduziert werden – etwa der Sicherheitsdienst, der aktuell mit fast 400.000 Euro im Haushalt steht.

In den kommenden Wochen werden wir unsere Kandidatinnen und Kandidaten sowie unser Wahlprogramm ausführlich vorstellen. Außerdem planen wir eine Bürgerveranstaltung, bei der Fragen gestellt und Themen diskutiert werden können. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Unsere Botschaft: Zukunft sichern heißt, Verantwortung übernehmen – für eine solide Finanzpolitik, nachvollziehbare transparente Entscheidungen, bezahlbaren Wohnraum, Stärkung der Rechte von Kindern, Jugendlichen, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung und eine lebenswerte Gemeinde.

13.01.2026 Freitag Aktuell

Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg startet in den Kommunalwahlkampf 2026

Großkrotzenburg, Januar 2026 – Die Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg geht mit einem starken Team in den Wahlkampf zur Kommunalwahl am 15. März 2026. Insgesamt 15 engagierte Kandidatinnen und Kandidaten treten an – eine Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern sowie jungen, politisch interessierten Menschen aus Großkrotzenburg.

Spitzenkandidatin ist die Fraktionsvorsitzende Silvia Feuerbaum, gefolgt vom derzeitigen Vorsitzenden der Gemeindevertretung Armin Klab sowie der 1. Vorsitzenden der Wählergruppe Elke Michel . Der Erste Beigeordnete Ulrich Fischer ist  auch auf der Liste. Zehn weitere Bewerber/-innen vervollständigen die Liste. Dies zeigt: Auch eine neue Generation ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und frische Ideen in die Gemeindepolitik einzubringen.

Unser Ziel ist klar: Politik für die Menschen vor Ort. Wir wollen die realen Probleme der Bürgerinnen und Bürger anpacken – statt uns in symbolischen Debatten zu verlieren.

Ein zentrales Thema bleibt die finanzielle Stabilität der Kommune. Der aktuelle Haushaltsplan prognostiziert bis 2030 ein Defizit von rund 20 Millionen Euro. Für uns steht fest: Sparen hat Vorrang vor Steuererhöhungen. Wir müssen lernen, mit den vorhandenen Mitteln auszukommen, statt Luftschlösser zu bauen und die Bürger zusätzlich zu belasten.

Beispiele für unnötige Ausgaben sind der geplante Ausbau der Gemeinschaftsunterkunft mit Kosten von bis zu 5 Millionen Euro sowie die jahrelange Vernachlässigung des Bürgerhauses. Wir haben unter anderem erreicht, dass das Dach saniert wurde, um weitere Schäden zu vermeiden – der Rest ist weiterhin stark sanierungsbedürftig. Ein Abriss und Neubau an anderer Stelle halten wir für nicht nachvollziehbar und auch finanziell nicht stemmbar. Als Kommune mit über 7000 Einwohnern benötigen wir aber einen Ort, an dem Tagungen und Sitzungen abgehalten werden und mehr als 100 Personen feiern können 

Darüber hinaus setzen wir uns für bezahlbaren Wohnraum ein. Ein neues Wohngebiet am Ortsausgang Richtung Großauheim muss schnell realisiert werden. Ebenso fordern wir, das geplante Gewerbegebiet am Oberwaldstadion zügig für örtliche Unternehmen bereitzustellen, um neue Arbeitsplätze und dauerhafte Steuereinnahmen zu schaffen. 

Die im Haushaltssicherungskonzept vorgesehene Erhöhung der Kindergartengebühren lehnen wir entschieden ab. Bevor Familien zusätzlich belastet werden, müssen freiwillige Leistungen überprüft und reduziert werden – etwa der Sicherheitsdienst, der aktuell mit fast 400.000 Euro im Haushalt steht.

In den kommenden Wochen werden wir unsere Kandidatinnen und Kandidaten sowie unser Wahlprogramm ausführlich vorstellen. Außerdem planen wir eine Bürgerveranstaltung, bei der Fragen gestellt und Themen diskutiert werden können. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Unsere Botschaft: Zukunft sichern heißt, Verantwortung übernehmen – für eine solide Finanzpolitik, nachvollziehbare transparente Entscheidungen, bezahlbaren Wohnraum, Stärkung der Rechte von Kindern, Jugendlichen, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung und eine lebenswerte Gemeinde.

27.03.2025 Freitag Aktuell

Mitgliederversammlung der INITIATIVE

 

Am 26.3.2025 trafen sich Mitglieder und Interessierte der Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg zu ihrer Mitgliederversammlung. Die 1. kommissarische Vorsitzende Elke Michel und die Fraktionsvorsitzende Silvia Feuerbaum gaben einen Rückblick zu den Themen und Aktivitäten des Vereins und der Fraktion sowie Informationen zu den aktuellen Themen. Nachdem die Kassenprüfer die ordnungsgemäße Kassenführung bestätigt hatten, wurde der gesamte Vorstand entlastet. 

Im Anschluss wurde der neue Vorstand des Vereins gewählt. Er setzt  sich zusammen  aus der 1. Vorsitzenden Elke Michel, den zwei Stellvertretern Ulrich Fischer und Sven Junior, der Kassiererin Traudel Ließmann, dem Schriftführer Armin Klab und den Beisitzern Thomas Kuzel und Oliver Rominger. 

Nach einem  regen Austausch zu den Schwerpunktthemen der INITIATIVE und den aktuellen Themen in der Gemeinde Großkrotzenburg ging eine harmonisch verlaufene Versammlung zu Ende. 

Wir freuen uns, wenn viele Mitglieder und Interessierte zu unserem 1. Stammtisch in diesem Jahr am 5. April um 11 Uhr beim Markttag kommen.